22.-25. Oktober 2026, Odenwald
Indulging in Her
Come meet the parts of yourself you’ve spent a lifetime calling "too much", forbidding yourself to taste. With this retreat we induldge fully & unapologetically — and finally bring to life the woman you've kept locked inside your imagination for years.
The woman you’ve been taught to suppress
… is waiting for you on the other side of owning all you‘ve been told is forbidden.
Wieso die sieben Todsünden?
Jede Todsünde hütet einen vergessenen Teil deiner Lebendigkeit.
These sins aren’t your enemy. They’re your invitation.
Because the woman (you’re) already seeing in your mind doesn‘t apologize for her desires.
You’ve mastered control. Now it’s time to master shameless self-devotion.
(to) indulge [ɪnˈdʌldʒ]:
Allowing yourself to have something enjoyable, especially more than is good for you; giving yourself over to pleasure, desire or excess
— sich etwas rückhaltlos hingeben; frönen, gönnen, verwöhnen.
„Weniger ist mehr.“
Dir wurde beigebracht, bescheiden zu sein.
Zufrieden. Dankbar zu sein für das, was da ist.
Und seit Jahren fühlst du eigentlich: Das reicht dir nicht.
Du willst nicht weniger. Du willst mehr.
And this wanting more comes with a shame so deep,
you buried most of the things you want deep inside of you.
Shame for wanting another piece of cake
(even though everyone only had one).
Shame for loving fine dining and luxurious AirBnBs.
Shame for wanting to earn big fat money.
Shame for wanting love that DEVOURS you.
Shame for sexual desires.
Shame for priding yourself in your achievements.
Where we will be staying
Le Petit Château 10 im Odenwald
… hands down the dreamiest mix of ancient stone building x modern luxurious interior you’ll EVER encounter!!
Mit insgesamt 24 Betten gibt es hier ausreichend Platz, weshalb jede von euch ein Einzelzimmer bekommt (außer ihr meldet euch explizit zu Zweit an). Uns erwartet neben der heimeligen Küche & dem wunderbaren Essen von Josi auch eine Sauna sowie ein Whirlpool.
„What’s your guilty pleasure?“
I don’t feel guilty about pleasure, honey.
I’m not catholic.
Sünde ist ein Konzept der römisch-katholischen Kirche
— und in der Bibel sehr eng mit Frauen verbunden.
Eva, als erste Frau der Menschen, lässt sich von der Schlange verführen und verbannt sich und Adam damit aus dem Paradies — ring a bell?
Well — what if that snake isn’t sinful seduction to lure you out of Garden Eden? What if it is actually the embodiment of discernment, questioning societal norms? Asking you, to turn your questions inwards? Speaking to you as the voice before the shame? Before desire & pleasure were deemed something sinful?
How you’re keeping that woman inside you small…
𓆙 Du legst das Statement Piece zurück, weil es “schwieriger zu kombinieren” ist — und sich dann ja “nicht lohnt”.
𓆙 Du erwiderst jedes Kompliment mit “Du siehst aber auch echt toll aus heute!” anstatt einfach Danke zu sagen.
𓆙 Du labelst jede höhere Ausgabe als “etwas besonderes”, weil du nicht überheblich oder privilegiert wirken willst.
𓆙 Du bezeichnest dich selbst als “a lot” oder “anspruchsvoll” bevor es jemand anderes tut — or maybe you do the exact opposite: Du gibst dich als Cool Girl™, um ja nicht zu anspruchsvoll, fordernd oder privilegiert zu wirken.
𓆙 Auf jedes Bedürfnis, das du hast, folgt ein “, aber…” — bevor du es überhaupt aussprechen kannst.
𓆙 Du wartest immer erstmal ab, ob jemand anderes zuerst eine Frage stellen oder etwas teilen will, weil du dich nicht in den Vordergrund drängen willst.
𓆙 Dein Pinterest und dein echtes Leben könnten nicht weiter auseinander liegen — jemand, der dich neu kennenlernt, weiß absolut nichts von den die Spaß, Fine Dining Tellern & Business-Class-Kabinen.
𓆙 Du schaust dich jedes Mal um bevor du im Café deinen Laptop öffnest, aus Angst, dass jemand dein Vision Board sehen & dich verurteilen oder noch schlimmer — auslachen könnte.
Tagesablauf
So sieht ein typischer Tag während des Retreats aus:
07.30 Silent Morning mit Tee & Obst
09.00 Morning Circle & Cacao
11.00 Brunch
• reading • sauna • whirlpool • journaling • exploring • playful elaboration of your most sinful side •
15.00 Tee & Snacks
16.00 Nachmittagsprogramm
19.00 Dinner
Anreisetag:
Checkin ab 17.00
19.00 Dinner
21.00 Opening Circle
Abreisetag:
9.00 Frühstück
Checkout bis 11.00
1.222 €
999€ p.P. wenn ihr zu Zweit kommt.
Im Preis enthalten sind:
Unterkunft im Einzelzimmer •Vegane Bio-Vollverpfelgung • Retreat-Programm & alle Materialien • Goodie Bag • Unlimited Sauna & Whirlpool • Integrations-Call nach Retreat • Kennenlernen-Call vor Start
Die sieben Todsünden sind nicht wirklich tödlich — except maybe for a society that works based on shame, hierarchy and oppression.
Eine stolze Frau lässt sich nicht unterdrücken.
Eine wütende Frau wahr ihre Grenzen.
Eine lustvolle, wilde Frau lässt sich nicht kontrollieren.
Integrating these sins, working with them instead of bypassing them — is the rebellion your body needs to feel safe. To shed shame, guilt & self-abandonment.
Because here is the thing:
Sünden sind neutrale Bedürfnisse, die negativ konnotiert wurden.
Vor allem für Frauen, vor allem durch die Kirche.
To keep us small.
Without shadow there is no light. Working with the 7 sins is full ass shadow work — to be able to truly expand and de-condition the negative connotation of the „deadly sins“
& genau diesen Prozess bearbeiten wir bei
Indulding in Her
Mehr zu den Todsünden
I.
Pride
Hochmut [Substantiv, Maskulinum]
— oft auch als Arroganz, Überheblichkeit oder Hybris bezeichnet; ein übersteigertes Selbstwertgefühl, das zu einer Selbstüberschätzung und oft zur bewussten Abwertung anderer führt.
Eine Frau, die nicht stolz auf ihre Errungenschaften ist, hält sich klein. Sie traut sich weniger, fragt nach weniger, schrumpft ihre Erfolge immer künstlich und schreibt sie äußeren Gegebenheiten statt sich selbst zu. Es geht bei Stolz & Würde nicht darum, andere herabzuwürdigen, damit du dich besser fühlst — sondern darum, f*cking stolz zu sein auf das, was du getan hast, und wer du geworden bist. Pride isn’t a deadly sin but the transmutation of the false humbleness we’ve been taught to carry with us our entire lives.
II.
Greed
Habgier [Substantiv, Femininum]
— auch als Habsucht, Gier oder Raffgier bezeichnet; ein unersättliches Verlangen nach Besitz, Geld und mehr — nie genug, nie zufrieden, immer wollend.
You have to ask for what you want or you won’t get it. Das gilt für jede Lebenssituation — egal ob bei der Bestellung im Restaurant, deiner Gehaltsverhandlung oder deinem Wunsch ans Universum. Eine Frau, die nicht klar sagt, was sie braucht oder will, wird das auch niemals bekommen. Dein Wunsch nach VIEL — viel Geld, viel Freizeit, viel Sex, viel Liebe, viel Urlaub — ist keine Sünde. It’s a testimony of believing in yourself and your dreams. Believing that you deserve to have more. Wenig zu haben und zu wollen macht dich nicht zu einem moralisch überlegenen Menschen. Es macht dich zu einer Frau, die sich ihre Wünsche schon verbietet bevor sie voll und ganz zu Ende gedacht sind (in der Hoffnung, dass sie dann akzeptiert wird und dazu gehört).
III.
Lust
Wollust [Substantiv, Femininum]
— auch als Lüsternheit oder zügellose Begierde bezeichnet; unkontrolliertes sexuelles Verlangen, das als moralisch verwerflich gilt.
Eine Frau ohne Zugang zu ihrer Lust, ist eine Frau, die von ihrer innerer Quelle der Lebensenergie komplett abgeschnitten ist (which is exactly why the church claimed it to be something sinful). Die ungebändigte, uneingeschränkte weibliche Lust ist unersättlich (I know what I’m talking about, I’ve once made my ex girlfriend c*m 6 times in a row and felt like I just won a f*cking championship). That drive you feel around your ovulation? LIFE. FORCE. ENERGY. Es gibt nicht ohne Grund Manifestationstechniken, die mit dem Orgasmus arbeiten. We need that energy to flow — and shame keeps it stagnant.
IV.
Wrath
Zorn [Substantiv, Maskulinum]
— auch als Wut, Rage oder Jähzorn bezeichnet; unkontrollierte Unbeherrschtheit, Hass und der Wunsch nach Rache — als destruktive, gefährliche Emotion bewertet.
Besonders relevant für die Frau, die sich oft runter”reguliert” / Gefühle und Emotionen unterdrückt, weil sie denkt, dass es “hochfrequenter”/”wacher”/”erleuchteter”/”klüger” sei, die Person zu sein, die nachgibt. Deine Grenzen immer wieder zu verschieben, deine Standards verhandelbar zu machen und immer darauf zu achten, dass es allen [Alessio] gut geht — will burn your energy before you can say “F*ck”. Zorn zu unterdrücken ist nicht spirituell, es ist Selbstverletzung (und macht dich krank). Wut auszudrücken ist der Inbegriff spiritueller Rebellion — sie zu fühlen und die eigenen Grenzen damit zu wahren, anstatt sie zu bypassen.
V.
Gluttony
Völlerei [Substantiv, Femininum]
— auch als Unmäßigkeit oder Maßlosigkeit bezeichnet; übertriebener, unkontrollierter Konsum von Essen und Trinken — nie genug, immer zu viel.
F*CK DIET CULTURE. Dünn zu sein und alles zu regulieren, was du zu dir nimmst, ist weder diszipliniert, noch edel. Es ist das simpelste und gleichzeitig wirkungsvollste Tool, um Frauen klein zu halten. Wer unterernährt ist, kann sich nicht wehren. Nicht gegen Grenzüberschreitung, nicht gegen politische Veränderungen, nicht gegen predatory men. Wer sagt überhaupt, was übertrieben und unkontrolliert ist!?
VI.
Envy
Neid [Substantiv, Maskulinum]
— auch als Missgunst oder Eifersucht bezeichnet; das schmerzhafte Verlangen nach dem, was andere haben — verbunden mit dem Wunsch, es ihnen wegzunehmen oder zu verderben.
Anstatt Neid von dir wegzuschieben und dich dafür zu schämen (”weil Neid sich nicht gehört”) — let’s indulge in it, see what is behind it. Was hat die Person, die du beneidest, was du nicht hast? And then transmute that information into the sacral fire that gets & keeps you moving towards WHAT YOU WANT.
VII.
Sloth
Trägheit [Substantiv, Femininum]
— auch als Faulheit oder Gleichgültigkeit bezeichnet; Bequemlichkeit, Antriebslosigkeit und die Vernachlässigung von Pflichten — als Schwäche und Versagen bewertet.
Integration ist der wichtigste Part einer jeden Praxis — in der Psychologie nennt man das Interferenz. Wenn du immer neue Informationen erhältst (also: keine Ruhezeiten einlegst), dann hat dein Gehirn Schwierigkeiten, Gelerntes richtig zu verarbeiten und tatsächlich im Langzeitgedächntis abzulegen. In einer Welt, die ständige Produktivität, Erreichbarkeit und Leistung verlangt, ist es ein Akt der Rebellion, aktiv Pause zu machen (und nicht erreichbar zu sein).
